Die Angst dass es zu perfekt läuft! Ein Gedanke der gedacht werden möchte…

Es gibt diese Tage, da möchte man einfach nicht viel reden oder nachdenken. Nur nicht den Augenblick zerstören, denn alles scheint perfekt zu laufen. Zu perfekt!

Und genau das macht uns Angst. Da ist etwas das tief in uns lauert und uns nicht zur Ruhe kommen lässt. Eine innere Unruhe, die uns nachts plötzlich aufschrecken lässt. Ein vertrautes und immer wiederkehrendes Gefühl, daß hinter jedem Lachen lauert und einen zur Vorsicht ermahnt. Dieses Gefühl, daß es zu gut ist um wahr zu sein und wir gleich aufwachen und alles vorbei sein wird.

Ein Gedanke, der gedacht werden möchte.

Wir suchen stets nach der Kehrseite der Medaille. Nach etwas, das einem wieder mal bestätigt, daß wir sowieso nie Glück haben und es auch dieses mal wieder so sein wird. Warum sollte es diesmal auch anders sein? Wir nehmen von vornherein eine Abwehrhaltung ein um ja in diesem Gefühl bestätigt zu werden. Wir würden ja gerne Gefühle zulassen, aber die Erfahrung hat gezeigt, daß dies nicht von Dauer sein wird.

Eine Art Selbstschutz um sich nicht zu weit zu öffnen und nicht wieder verletzt zu werden. Diese Mauer, die wir uns in jahrelanger Kleinarbeit selber aufgebaut haben und die wir stets gut in Schuss halten, damit sie nicht einreißt. Jede schmerzhafte Erfahrung ein weiterer Baustein. Jedes böse Wort ist Mörtel für unser Bauwerk.

Ein Gefühl, das gefühlt werden möchte.

Aber sobald jemand anfängt daran zu kratzen fängt sie an zu bröckeln und wir bekommen Angst. Was passiert wenn wir es zulassen, dass ein anderer Mensch wieder unser Herz in den Händen hält? Wird er es vorsichtig und mit Bedacht halten, wohlwissend wie zerbrechlich es ist oder damit spielen und dann achtlos wegwerfen?

Wir werden die Antwort nur dann bekommen wenn wir dieses Risiko eingehen und wieder Gefühle zulassen. Etwas Vorsicht kann dabei natürlich nicht schaden. Aber das Wichtigste ist, daß wir wieder anfangen können jemandem zu vertrauen und zu lieben. Uns selber zugestehen auch wieder glücklich zu sein zu dürfen. Langsam und mit der Zeit merken wir dann, daß es gar nicht so schwer ist wie wir zuerst dachten.

 

Bis bald, deine

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Das Leben wirft uns ständig Bälle zu. Wir können ihnen ausweichen, 
sie fangen oder von ihnen getroffen werden.
                                                               Buddha

 

 

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