Formentor – Treffpunkt der Winde

Was haben das berühmteste Hotel Mallorcas, ein Leuchtturm und 400 m steil abfallende Klippen gemeinsam?

Sie alle befinden sich auf der Halbinsel Formentor, dem nördlichsten Punkt Mallorcas!

Meine heutige Reise führt mich auf diese 13 km lange Halbinsel, nördlich von Puerto Pollenca. Sie gehört zum 88 km langen Tramuntana Gebirge welches im Südwesten auf der Insel Dragonera beginnt und  bis in den hohen Norden zum Cap de Formentor reicht. 

Die Landschaft hier zählt eindeutig zu den spektakulärsten der Insel. Von Puerto Pollenca aus geht die Fahrt los. Kurvenreiche Straßen führen 13 km weit bis zum Leuchtturm. Die erste Station liegt auf 200 Meter Höhe, dem Mirador de Mal Pas. Von hier oben hat man eine wunderschöne Aussicht auf die gesamte Bucht von Pollenca auf der einen Seite und eine grandiose Felsenküste auf der anderen Seite.

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Etwas weiter oben auf der rechten Seite des Berges befindet sich der alte Wachturm Atalaya de Albercutx. Die Aussicht von hier oben auf die gesamte Halbinsel ist wirklich faszinierend.

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Es gibt ein paar sehr beliebte Buchten wie die Cala Figuera, die Cala Murta und Cala Pi de la Posada. Hier liegt auch das berühmteste Hotel Mallorcas, das Nobelhotel Formentor. Es wurde vom argentinischen Milliardär Ada Diehl gebaut, der 1931 die gesamte Halbinsel kaufte und einen exklusiven Privatstrand errichten ließ.

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Viele Jahrzehnte lang traf sich hier die High Society. Von Winston Churchill, Aristoteles Onassis, Gracia Patricia bis zu Peter Ustinov, John Wayne, Charlie Chaplin, Claudia Cardinale und Audrey Hepburn um nur einige zu nennen.

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Nach dem Bankrott des Unternehmens wurde der gesamte Bereich schließlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute zählt der 1 km lange Strand zu den schönsten auf Mallorca.

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Feinsandiger weißer Sand, kristallklares Wasser und weit und breit nur Natur und Ruhe. Die umliegenden Pinienwälder und die Berge, welche diese Bucht umschließen sorgen wahrlich für ein karibisches Feeling.

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Am Ende der Serpentinen Straße steht der Leuchtturm Cap de Formentor auf 167 Meter Höhe. Bei gutem Wetter kann man sogar bis zur  40 km weit entfernten Insel Menorca schauen.

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Wilde Bergziegen laufen hier wie selbstverständlich umher und kreuzen unseren Weg. Sie gehören zu dieser einzigartigen Berglandschaft wie die Bäume, die sich den starken Winden die hier im Winter herrschen ergeben haben.

Ein Tagesausflug in diese noch weitgehend unberührte Landschaft lohnt sich auf jeden Fall um einfach mal abzuschalten und die Landschaft und Aussicht zu geniessen. Ganz egal ob mit dem Schiff oder dem Auto! 

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Hoch oben auf den Klippen stehen und ringsherum nur das tiefblaue Meer und der weite Horizont! Sogar ich als Insulanerin, habe hier ein Gefühl wie im Urlaub und fühlte mich für ein paar Stunden ganz weit weg – wie in einer anderen Welt.

Bis bald, deine

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